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Finanzen & Buchhaltung

T-Konten Vorlage kostenlos – Buchführung lernen & ausdrucken

Kostenlose T-Konten-Vorlage zum Ausfüllen und Ausdrucken: Soll und Haben gegenüberstellen, Buchungssätze üben und die doppelte Buchführung Schritt für Schritt lernen – ideal für Ausbildung, Schule und Studium.

Zuletzt geprüft: · ca. 1.000 Suchanfragen/Monat

T-Konten Vorlage kostenlos – das Wichtigste in Kürze

Ein T-Konto ist die anschauliche Form eines Buchführungskontos: Der Kontoname steht oben, der Querstrich und der senkrechte Strich bilden ein „T“. Die linke Seite heißt Soll, die rechte Seite heißt Haben. In der doppelten Buchführung wird jeder Geschäftsvorfall auf mindestens zwei Konten gebucht – einmal im Soll, einmal im Haben. T-Konten sind das zentrale Lernwerkzeug, um dieses Prinzip zu verstehen.

Hinweis zu dieser Vorlage: Ein echtes T-Konto stellt Soll und Haben als zwei Seiten eines T dar. Diese Vorlage bildet beide Seiten nebeneinander in Spalten ab (Soll: Text/Gegenkonto und Betrag | Haben: Text/Gegenkonto und Betrag). Beim Ausfüllen und Ausdrucken ergibt sich dieselbe Gegenüberstellung wie beim klassischen T – nur in Tabellenform. So üben Sie Buchungssätze sauber und übersichtlich.

Entscheidend ist der Buchungssatz nach dem Merksatz „Soll an Haben“: Zuerst wird das Konto genannt, das im Soll gebucht wird, dann („an“) das Konto im Haben. Beispiel: Ein Kunde zahlt bar – Kasse an Umsatzerlöse. Auf dem Konto „Kasse“ steht der Betrag links (Soll, Zugang), auf „Umsatzerlöse“ rechts (Haben). Ob Soll einen Zugang oder Abgang bedeutet, hängt von der Kontenart ab.

Man unterscheidet Bestandskonten und Erfolgskonten. Bei Aktivkonten (z. B. Kasse, Bank, Maschinen) steht der Anfangsbestand und jeder Zugang im Soll, jeder Abgang im Haben. Bei Passivkonten (z. B. Verbindlichkeiten, Eigenkapital) ist es umgekehrt. Aufwandskonten (z. B. Miete, Löhne) buchen im Soll, Ertragskonten (z. B. Umsatzerlöse) im Haben. Am Periodenende wird jedes Konto saldiert und über das Schlussbilanzkonto bzw. das GuV-Konto abgeschlossen.

Zahlen & Fakten · Finanzen & Buchhaltung

17.301
Ausbildungsverhältnisse zum/zur Steuerfachangestellten in Deutschland – ein Beruf, in dem T-Konten und Buchungssätze zum Handwerk gehören (Stand 1.1.2025).
Quelle: Bundessteuerberaterkammer – Berufsstatistik 2024 (2025)
22.600
neue Ausbildungsverträge zur Kauffrau/zum Kaufmann für Büromanagement – der beliebteste Ausbildungsberuf, der auch Buchführung vermittelt.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2023)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Konto benennen

    Kontenbezeichnung (z. B. Kasse, Bank, Wareneinkauf) und – falls verwendet – die Kontonummer aus dem Kontenrahmen (SKR 03/04) sowie die Kontenart eintragen.

  2. 02

    Anfangsbestand setzen

    Bei Bestandskonten den Anfangsbestand auf die passende Seite buchen: Aktivkonten ins Soll, Passivkonten ins Haben.

  3. 03

    Geschäftsvorfälle buchen

    Jeden Vorfall als Buchungssatz „Soll an Haben“ erfassen: den Sollbetrag mit Gegenkonto links, den Habenbetrag mit Gegenkonto rechts.

  4. 04

    Saldieren & abschließen

    Beide Seiten summieren, den Saldo bilden und das Konto über das Schlussbilanzkonto bzw. GuV-Konto abschließen.

Kostenlose T-Konten-Vorlage zum Buchführung lernen als PDF – Soll und Haben mit Text, Gegenkonto und Betrag gegenübergestellt
Kostenlose T-Konten-Vorlage zum Buchführung lernen als PDF – Soll und Haben mit Text, Gegenkonto und Betrag gegenübergestellt

Häufige Fragen

Was ist ein T-Konto?

Die grafische Darstellung eines Buchführungskontos in Form eines „T“: Der Kontoname steht oben, links steht das Soll, rechts das Haben. T-Konten dienen dazu, Geschäftsvorfälle in der doppelten Buchführung übersichtlich zu buchen.

Was bedeuten Soll und Haben?

Soll ist die linke, Haben die rechte Seite eines Kontos. Was ein Zugang oder Abgang ist, hängt von der Kontenart ab: Bei Aktivkonten steht der Zugang im Soll, bei Passivkonten im Haben. Die Begriffe sind reine Seitenbezeichnungen, keine Wertung.

Wie bildet man einen Buchungssatz?

Nach dem Merksatz „Soll an Haben“: zuerst das Sollkonto, dann mit „an“ das Habenkonto. Beispiel: Barverkauf = „Kasse an Umsatzerlöse“. Je Buchung müssen Soll- und Habenbeträge gleich groß sein.

Was ist der Unterschied zwischen Bestands- und Erfolgskonten?

Bestandskonten (Aktiv/Passiv) leiten sich aus der Bilanz ab und erfassen Vermögen und Schulden. Erfolgskonten (Aufwand/Ertrag) erfassen den Erfolg und werden über das GuV-Konto abgeschlossen; ihr Saldo fließt ins Eigenkapital.

Wie schließt man ein T-Konto ab?

Beide Seiten werden summiert. Die Differenz ist der Saldo; er wird auf der kleineren Seite ergänzt, sodass beide Summen gleich sind. Bestandskonten schließen über das Schlussbilanzkonto ab, Erfolgskonten über das GuV-Konto.

Ist die T-Konten-Vorlage kostenlos?

Ja. Sie können die Vorlage online ausfüllen und als PDF kostenlos herunterladen oder blanko ausdrucken – ohne Anmeldung.