Sketchnotes-Vorlagen kostenlos: 30 Icons zum Ausdrucken – das Wichtigste in Kürze
Sketchnotes sind visuelle Notizen: Statt ganzer Sätze hältst du Inhalte in einer Mischung aus Stichworten, Rahmen und kleinen Zeichnungen fest. Der Einstieg scheitert dabei selten am Talent, sondern am fehlenden Wortschatz – man weiß im Moment des Zuhörens einfach nicht, wie man „Idee“, „Termin“ oder „Achtung“ in drei Strichen zeichnet. Genau dafür ist dieses Blatt gemacht: Es ist ein visuelles Alphabet zum Abzeichnen, kein Kunstwerk zum Bewundern.
Auf dem A4-Blatt stehen 30 Elemente in sechs Reihen. Reihe 1 zeigt die Grundformen: Punkt, Linie und Welle, Kreis, Dreieck, Quadrat. Reihe 2 die Container, in die Text hineingeschrieben wird: Sprechblase, Denkblase, Banner (Spruchband), Notizzettel mit Eselsohr und Kasten mit Schatten. Reihe 3 die Pfeile und Verbinder: gerader Pfeil, gebogener Pfeil, Doppelpfeil, Kreispfeil für Wiederholungen und die geschweifte Klammer. Reihe 4 Figuren und Gefühle: Strichfigur, Sternfigur (Erfolg), froher und skeptischer Smiley, Herz. Reihe 5 die Icons für Arbeit und Meeting: Glühbirne (Idee), Uhr (Zeit), Haken im Kasten (erledigt), Lupe (Analyse), Achtung-Dreieck. Reihe 6 Wissen und Ziele: Buch, Bildschirm, Kalender, Zielscheibe, Stern.
Der Trick hinter jedem dieser Icons: Es besteht ausschließlich aus Grundformen. Ein Kreis plus drei kurze Striche wird zur Glühbirne, ein Rechteck plus Haken zum „erledigt“, ein Kreis plus zwei Punkte und ein Bogen zum Smiley. Wer die fünf Grundformen sicher kann, baut sich daraus jedes weitere Symbol selbst zusammen – wenige Striche schlagen viele. Ziel sind nie schöne Zeichnungen, sondern wiedererkennbare Zeichen, die du in zwei Sekunden hinbekommst, während jemand weiterredet.
So übst du damit: Blatt ausdrucken und jedes Element daneben oder in ein eigenes Heft fünf bis zehn Mal nachzeichnen – erst langsam, dann schnell. Nach zwei bis drei Durchgängen sitzen die meisten Formen im Handgelenk und du brauchst die Vorlage im Meeting nicht mehr. Für den Anfang reicht wenig: ein Container für die Überschrift, Pfeile für Zusammenhänge, eine Strichfigur für Personen und drei bis vier Icons, die in deinem Alltag ständig vorkommen. Wer das Blatt lieber als Nachschlagewerk behält, druckt es klein (13 cm) und klebt es in den Notizbuchdeckel.
Zwei Ansichten: Standard ist die gefüllte Variante mit kräftigen Linien – gut zum Abzeichnen und als Vorlage unter dünnem Papier. Mit „nur Kontur“ bekommst du dieselben Elemente als feine Umrisslinien, ideal zum Nachfahren mit einem Fineliner. Die Farbe ist frei wählbar, für Sketchnotes bewährt sich Schwarz plus eine Akzentfarbe. Größe: 26 cm füllt ein ganzes A4-Blatt (Elemente rund 3 cm groß), 18 cm passt auf eine A5-Seite, 13 cm ins Notizbuch. Wichtig beim Ausdrucken: im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ bzw. „100 %“ wählen und nicht „An Seite anpassen“, sonst stimmt die Größe nicht. Als SVG bleiben die Elemente vektorbasiert und lassen sich beliebig skalieren – auch für Präsentationen oder digitale Notiz-Apps.