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Feste & Einladungen

Gutschein-Vorlage kostenlos gestalten & ausdrucken

Ein Gutschein wirkt nur, wenn er im Zweifel auch eingelöst werden kann: Trage Anlass, Wert und eine persönliche Botschaft ein, ergänze eine Gültigkeit und drucke die Karte als PDF oder PNG – kostenlos, für jeden Anlass.

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Gutschein-Vorlage kostenlos gestalten & ausdrucken – das Wichtigste in Kürze

Damit ein Gutschein im Laden oder Restaurant tatsächlich eingelöst werden kann, sollte er mehr enthalten als nur eine hübsche Karte: Aussteller (wer den Gutschein einlöst), die Leistung oder der Wert, das Ausstellungsdatum und – falls zutreffend – eine Gültigkeit. Bei einem persönlichen Geschenk zwischen Privatpersonen reicht das meist als klare Absprache; Gutscheine von Unternehmen unterliegen zusätzlich deren eigenen Bedingungen.

Wie lange ein Gutschein gilt, ist häufig unklar. Nennt der Aussteller kein Ablaufdatum, orientiert sich die Gültigkeit in der Praxis an der gesetzlichen Regelverjährung von drei Jahren (§§ 195, 199 BGB), die üblicherweise mit dem Ende des Jahres beginnt, in dem der Gutschein ausgestellt wurde. Eine deutlich kürzere, vom Aussteller vorgegebene Frist gilt nach verbreiteter Rechtsauffassung nur, wenn sie nicht unangemessen kurz ist – ein Jahr wird häufig noch als zu kurz angesehen. Für ein privates Geschenk ist das vor allem eine Orientierung, keine Rechtsberatung.

Damit beim Einlösen kein Streit entsteht, formuliere den Wert eindeutig: entweder einen festen Betrag („50 €“) oder eine konkrete Gegenleistung („ein Kinoabend zu zweit“, „drei Stunden Rasenmähen“). Wird ein Betrag nur teilweise genutzt, regelt am besten ein zusätzlicher Satz wie „Restbetrag bleibt gültig“, falls das gewünscht ist.

Für die Übergabe lohnt sich etwas mehr als die nackte Karte: in einen kleinen Umschlag stecken, mit einem Bändchen verschließen oder in eine gefaltete Grußkarte kleben. Wer mag, kombiniert den Gutschein mit einer kleinen Aufmerksamkeit, damit das Geschenk beim Auspacken nicht so knapp wirkt wie ein einzelnes Blatt Papier.

Die Karte hat das Format A6 quer (14,8 × 10,5 cm), die Hälfte einer Postkarte. Drucke sie auf Fotokarton (160–250 g/m²) für ein hochwertigeres Gefühl in der Hand, oder lade sie als PNG herunter, um sie digital zu verschicken.

Zahlen & Fakten · Feste & Einladungen

126,2 Mrd. €
Umsatz erwartet der Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft – Gutscheine zählen zu den beliebtesten Geschenken.
Quelle: HDE – Handelsverband Deutschland (2025)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Leistung & Wert eintragen

    Anlass, Wert oder Gegenleistung, Empfänger und eine persönliche Botschaft festhalten.

  2. 02

    Gültigkeit ergänzen (optional)

    Bei Bedarf ein Ablaufdatum eintragen – ohne Angabe gilt in der Praxis die gesetzliche Regelverjährung.

  3. 03

    Farbe wählen & speichern

    Akzentfarbe passend zum Anlass wählen und als PDF, PNG oder SVG herunterladen.

  4. 04

    Ausdrucken & schön verpacken

    Auf festerem Papier drucken, zuschneiden und mit Umschlag oder Bändchen überreichen.

Gutschein-Vorlage zum kostenlosen Gestalten – Karte mit Anlass, Wert, Gültigkeit und persönlicher Botschaft zum Ausdrucken und Verschenken
Gutschein-Vorlage zum kostenlosen Gestalten – Karte mit Anlass, Wert, Gültigkeit und persönlicher Botschaft zum Ausdrucken und Verschenken

Häufige Fragen

Was muss auf einem Gutschein stehen, damit er eingelöst werden kann?

Sinnvoll sind der Aussteller, ein klar formulierter Wert oder eine konkrete Gegenleistung, das Ausstellungsdatum und optional eine Gültigkeit. Je eindeutiger die Angaben, desto weniger Diskussion gibt es beim Einlösen.

Wie lange gilt ein Gutschein ohne Ablaufdatum?

Ohne eigene Angabe orientiert sich ein Gutschein in der Praxis an der gesetzlichen Regelverjährung von drei Jahren (§§ 195, 199 BGB), die meist mit dem Ende des Ausstellungsjahres beginnt. Für rechtssichere Einzelfälle ist das nur eine grobe Orientierung, keine Rechtsberatung.

Darf ich die Gültigkeit selbst auf ein Jahr begrenzen?

Eine kurze Frist ist möglich, gilt aber nach verbreiteter Auffassung nur, wenn sie nicht unangemessen kurz ist – ein Jahr wird oft schon als knapp betrachtet. Bei einem privaten Geschenk ist eine großzügige oder gar keine Frist meist die einfachere Lösung.

Wie formuliere ich den Wert, wenn es keine Geldsumme ist?

Beschreibe die Gegenleistung konkret, zum Beispiel „ein Kinoabend zu zweit“ oder „ein Brunch für zwei Personen“. So ist beim Einlösen klar, was genau eingelöst werden kann.

Wie verpacke ich einen selbst gestalteten Gutschein?

Ein kleiner Umschlag, ein Bändchen oder das Einkleben in eine Klappkarte wirken schon deutlich hochwertiger als das lose Blatt. Für einen runden Anlass passt zusätzlich eine kleine Beigabe.

Welches Papier eignet sich am besten?

Festeres Papier bzw. Fotokarton mit 160–250 g/m² wirkt in der Hand hochwertiger als normales Druckerpapier. Beim Drucken „Tatsächliche Größe“ statt automatischer Skalierung wählen, dann stimmt das A6-Maß.

Feedback & Vorschläge

Fehler gefunden, Vorlage vermisst oder eine Idee? Immer her damit.