Etiketten-Vorlage kostenlos gestalten & ausdrucken – das Wichtigste in Kürze
Etiketten selbst bedrucken heißt: Du kaufst einen A4-Etikettenbogen mit vorgestanzten, selbstklebenden Feldern und lässt deinen Text genau in diese Felder drucken. Die drei häufigsten Formate sind Universal-Etiketten 70 × 37 mm (24 Stück pro Blatt, z. B. Avery Zweckform 3474), Adress-Etiketten 99,1 × 38,1 mm (14 pro Blatt, z. B. Avery Zweckform 3652) und kleine Etiketten 48,5 × 25,4 mm (40 pro Blatt, z. B. Avery Zweckform 3657). HERMA, Herlitz und die meisten Handelsmarken führen baugleiche Formate – du musst nur nach dem aufgedruckten Maß gehen.
Der Trick beim Etiketten drucken ist die millimetergenaue Ausrichtung: Jedes Kästchen muss exakt getroffen werden, sonst rutscht der Text über die Stanzung hinaus. Genau das macht diese Vorlage automatisch. Du wählst dein Format, tippst pro Zeile einen Etiketttext und bekommst ein druckfertiges A4-Layout, das exakt auf den Bogen passt – ohne Word-Tabellen einzurichten oder einen Serienbrief zu bauen.
So kannst du Etiketten selbst gestalten für viele Zwecke: Adressetiketten und Versandetiketten für Briefe und Pakete, Beschriftungen für Ordner, Kisten und Regale, Vorratsetiketten für Gläser und Dosen in Küche und Vorratskammer, Namensetiketten für Schule und Kita oder Preisschilder für Basar und Flohmarkt. Jede Zeile deiner Eingabe wird zu einem eigenen Etikett; leere Zeilen bleiben frei, sodass du auch einen angebrochenen Bogen weiterverwenden kannst.
Das passende Format findest du auf der Verpackung deines Etikettenbogens – dort stehen immer die Maße (Breite × Höhe) und die Stückzahl pro Blatt. Wähle das Preset mit denselben Werten. Wichtig beim Drucken: Stelle „Tatsächliche Größe“ bzw. „100 %“ ein und niemals „An Seite anpassen“, sonst verschiebt sich das ganze Raster. Ein kurzer Testdruck auf normalem Papier, gegen das Licht mit dem Bogen verglichen, spart im Zweifel einen ganzen Etikettenbogen.