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Tattoo-Vorlagen kostenlos: Kompass, Löwe, Kreuz, Schlange & Blumenranke zum Ausdrucken

Fünf eigene Tattoo-Motive – Kompass, Löwe, Kreuz, Schlange und Fineline-Blumenranke: Motiv wählen, Größe exakt in Zentimetern einstellen, kostenlos als PDF drucken und an die Stelle halten, an die das Tattoo später soll. Auch als SVG oder PNG – ohne Anmeldung.

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Tattoo-Vorlagen kostenlos: Kompass, Löwe, Kreuz, Schlange & Blumenranke zum Ausdrucken – das Wichtigste in Kürze

Diese Seite bündelt fünf eigenständig gezeichnete Tattoo-Motive in einer Vorlage: eine filigrane Fineline-Blumenranke, einen Kompass mit achtstrahliger Windrose, ein schlankes Kreuz, einen Löwenkopf mit geschichteter Mähne und eine geschwungene Schlange. Über den Umschalter „Motiv“ tauschst du die Zeichnung, alle anderen Einstellungen bleiben stehen. Jedes Motiv gibt es in zwei Ansichten – gefüllt zeigt dir, wie es gestochen wirkt, „nur Kontur“ liefert die reine Linien-Schablone zum Durchpausen.

Der entscheidende Unterschied zu Bildergalerien: Du legst die Größe in Zentimetern fest, und die Vorlage druckt in genau dieser Größe. Bei einem Tattoo ist die Größe keine Nebensache, sondern die halbe Entscheidung – dasselbe Motiv wirkt mit 4 cm am Handgelenk zart und unauffällig, mit 12 cm am Unterarm dagegen wie ein bewusst gesetztes Statement. Drucke zwei oder drei Größen aus, halte sie an die Stelle, an die das Tattoo später soll, und schau einen Tag lang immer wieder hin. Diese Frage kann dir kein Bilder-Board beantworten.

Die fünf Motive im Detail. Die Blumenranke ist ein geschwungener Stiel mit schmalen, spitzen Blättern und drei fünfblättrigen Blüten – schmal und lang, sie folgt also der Form von Unterarm, Wirbelsäule oder Wade. Der Kompass ist eine achtstrahlige Windrose in einem doppelten Ring mit 16 Teilstrichen; er steht für Orientierung und Fernweh und wirkt rund am Oberarm, an der Schulter oder außen am Unterarm. Das Kreuz ist ein lateinisches Kreuz, dessen Arme sich zur Mitte hin verjüngen und an den Enden leicht ausstellen – ein ruhiges Motiv für Unterarm, Schlüsselbein oder Rippen. Der Löwenkopf zeigt eine Mähne aus einzelnen, geschichteten Strähnen um ein klar gezeichnetes Gesicht und ist das kräftigste Motiv der Auswahl. Die Schlange windet sich in Wellen nach unten, mit Kopf, Auge und gespaltener Zunge – sehr schmal und hoch, ideal längs am Unterarm, an der Wade oder an der Wirbelsäule.

Fineline (auch „Fine Line“) bezeichnet Tattoos aus sehr dünnen, gleichmäßigen Linien, die mit feinen Nadelgruppierungen gestochen werden. Der Stil passt zu kleinen, zurückhaltenden Motiven: Botanik wie Ranken, Zweige und einzelne Blüten, dazu geometrische Formen wie die Windrose des Kompasses, klare Symbole wie das Kreuz und Tiermotive, die auf ihre Linien reduziert sind – der Löwenkopf und die Schlange hier sind genau so gezeichnet. Beliebte Stellen sind Unterarm, Handgelenk, Schlüsselbein, Rippen, Nacken und Knöchel – eine schmale, längliche Zeichnung wie Ranke oder Schlange folgt der Form von Arm, Wirbelsäule oder Wade besonders gut, runde Motive wie der Kompass sitzen besser auf Oberarm oder Schulterblatt. Gut zu wissen: Sehr feine Linien verlaufen mit den Jahren leichter als kräftige. Wer Fineline möchte, ist bei einer Tätowiererin oder einem Tätowierer gut beraten, die oder der den Stil regelmäßig sticht.

Am meisten bringt dir die Vorlage in drei Situationen. Erstens als Gesprächsgrundlage im Studio: Du bringst ein Motiv in der richtigen Größe mit, statt es zu beschreiben – das spart Missverständnisse. Zweitens zum Zeichnen und Üben: Wer selbst zeichnen lernt, paust die Linien nach oder zeichnet sie frei ab, bis Schwung und Proportionen sitzen. Drittens für Henna und Klebetattoos, also für alles, was wieder abgeht. Was du damit ausdrücklich nicht machen solltest: dich selbst oder Freunde tätowieren. Echtes Stechen verletzt die Haut und gehört in ein Studio mit steriler Ausrüstung – dafür ist keine Vorlage ein Ersatz.

Beim Ausdrucken ist eine Einstellung wichtig: Wähle im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ bzw. „100 %“ und nicht „An Seite anpassen“ – sonst stimmt die Zentimeter-Angabe nicht mehr. Normales 80-g-Druckerpapier reicht zum Anhalten und Abzeichnen völlig. Zum Durchpausen nimm Transparent- oder Butterbrotpapier und einen weichen Bleistift. Und wenn du das Motiv übertragen willst: Was du auf Papier zeichnest, landet beim Abklatschen gespiegelt auf der Haut. Bei einer Ranke fällt das kaum auf, bei Schrift dagegen sofort.

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Motiv wählen

    Blumenranke, Kompass, Kreuz, Löwe oder Schlange – der Umschalter „Motiv“ tauscht nur die Zeichnung, Größe und Farbe bleiben stehen.

  2. 02

    Größe in Zentimetern wählen

    Der Regler stellt die längste Kante ein – beim Kompass also den Durchmesser. 5 cm für zart am Handgelenk, 9 cm als Allrounder, 14 cm für den Unterarm längs.

  3. 03

    Kontur oder Fläche entscheiden

    „Nur Kontur“ liefert die reine Linien-Schablone zum Durchpausen. Ohne Häkchen siehst du das gefüllte Motiv – so wirkt es gestochen.

  4. 04

    Herunterladen & mit 100 % drucken

    Als PDF, SVG oder PNG speichern und im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ bzw. „100 %“ wählen, damit die Zentimeter stimmen. Der Dateiname enthält das Motiv.

  5. 05

    Anhalten und Stelle prüfen

    Motiv ausschneiden, an Unterarm, Handgelenk oder Knöchel halten und einen Tag liegen lassen – oft ändert sich die Größenwahl noch.

  6. 06

    Übertragen oder mitnehmen

    Für Henna und Klebetattoos mit Transparentpapier durchpausen. Für ein echtes Tattoo nimm den Ausdruck als Vorlage ins Studio mit.

Tattoo Vorlagen zum Ausdrucken – filigrane Fineline-Blumenranke mit drei fünfblättrigen Blüten und schmalen Blättern, dazu Kompass, Kreuz, Löwe und Schlange als Motive, Größe in Zentimetern einstellbar
Tattoo Vorlagen zum Ausdrucken – filigrane Fineline-Blumenranke mit drei fünfblättrigen Blüten und schmalen Blättern, dazu Kompass, Kreuz, Löwe und Schlange als Motive, Größe in Zentimetern einstellbar

Häufige Fragen

Sind die Tattoo-Vorlagen kostenlos?

Ja. Größe einstellen, Ausdrucken und Herunterladen als PDF, SVG oder PNG sind komplett gratis und ohne Anmeldung. Du darfst die Vorlage privat nutzen und auch in dein Tattoo-Studio mitbringen.

Welche Tattoo-Motive gibt es hier?

Fünf: die Fineline-Blumenranke (schmal und lang, mit drei fünfblättrigen Blüten), den Kompass (achtstrahlige Windrose in einem doppelten Ring mit 16 Teilstrichen), das Kreuz (lateinische Form, zur Mitte hin verjüngt), den Löwenkopf (geschichtete Mähne, klar gezeichnetes Gesicht) und die Schlange (gewellter Körper mit Kopf, Auge und gespaltener Zunge). Du wechselst oben im Umschalter „Motiv“; Größe, Kontur und Farbe gelten für jedes Motiv gleich, und der Download heißt automatisch nach dem gewählten Motiv.

Sind die Motive selbst gezeichnet?

Ja, alle fünf sind eigene Zeichnungen von uns – keine Entwürfe fremder Tätowiererinnen und Tätowierer und keine Stockgrafiken. Das ist bei Tattoos wichtig: Der Entwurf einer Künstlerin ist urheberrechtlich geschützt, auch wenn er frei im Netz zu finden ist. Kompass, Kreuz und Windrose sind zudem klassische Grundformen, die niemandem gehören. Du kannst die Vorlagen also unbesorgt ausdrucken, abzeichnen und ins Studio mitnehmen.

Welche Größe soll mein Tattoo haben?

Als Anhaltspunkt: 3–5 cm wirken an Finger, Handgelenk und Knöchel, 6–10 cm an Unterarm, Schulterblatt oder Schlüsselbein, 10–16 cm längs am Unterarm, an der Wirbelsäule oder an der Wade. Verlass dich aber nicht auf die Zahl – drucke zwei Größen mit 100 % aus, schneide sie aus und halte sie an die Stelle. Auf der Haut wirkt jedes Motiv kleiner als auf dem Blatt.

Kann ich mir mit der Vorlage selbst ein Tattoo stechen?

Nein, davon raten wir klar ab. Beim Tätowieren wird die Haut hunderte Male verletzt – ohne sterile Einwegnadeln, geprüfte Farben und Hygienekenntnisse riskierst du Infektionen und Narben, und schlechte Linien lassen sich kaum korrigieren. Nutze die Vorlage zum Planen, Zeichnen, für Henna oder Klebetattoos – und lass stechen, wer das gelernt hat.

Wie übertrage ich die Vorlage auf die Haut?

Für Henna oder ein temporäres Tattoo: Vorlage in „nur Kontur“ ausdrucken, die Linien auf Transparentpapier mit einem weichen Bleistift kräftig nachziehen, die Haut leicht anfeuchten, das Papier mit der Bleistiftseite auflegen und ein paar Minuten andrücken. Denk daran, dass das Motiv dabei gespiegelt übertragen wird. Im Studio brauchst du das nicht – dort wird der Ausdruck mit Thermo- oder Spirit-Papier auf die Haut gebracht.

Darf mein Tattoo-Studio die Vorlage verwenden?

Ja. Das Motiv ist eine eigene Zeichnung von uns und kein Entwurf einer fremden Tätowiererin, du kannst es also unbesorgt als Ausgangspunkt mitbringen. In der Praxis zeichnen die meisten Studios ein Motiv ohnehin noch auf deine Körperstelle und deine Wunschgröße um – genau dafür ist eine Vorlage da.

Was ist ein Fineline-Tattoo?

Fineline-Tattoos bestehen aus sehr dünnen, gleichmäßigen Linien und verzichten fast ganz auf Schatten und Flächen. Dadurch wirken sie zart und zurückhaltend, brauchen aber eine ruhige Hand: Feine Linien verzeihen weniger und verlaufen mit den Jahren stärker als kräftige. Botanische Motive wie die Blumenranke sind typische Fineline-Sujets, ebenso geometrische Formen wie die Windrose des Kompasses – Löwe und Schlange sind hier ebenfalls auf klare Linien reduziert.

Auf welches Papier drucke ich, und warum 100 %?

Zum Anhalten und Abzeichnen reicht normales 80-g-Druckerpapier. Zum Durchpausen nimm Transparent- oder Butterbrotpapier. Wichtig ist die Einstellung „Tatsächliche Größe“ bzw. „100 %“ im Druckdialog: Mit „An Seite anpassen“ skaliert der Drucker das Motiv, und die eingestellte Zentimeter-Angabe stimmt nicht mehr – genau die ist hier aber der Punkt.