Stammbaum-Vorlage kostenlos zum Ausdrucken & Ausfüllen – das Wichtigste in Kürze
Diese Vorlage zeigt drei Generationen in drei Reihen: unten das Kind mit zwei Geschwistern, in der Mitte Mutter und Vater, oben die vier Großeltern. Jede Reihe verdoppelt die Zahl der Kästchen nach oben – zwei Eltern, vier Großeltern, bei einer vierten Reihe wären es acht Urgroßeltern. Diese Verdopplung ist der Grund, warum ein Stammbaum ab der fünften oder sechsten Generation kaum noch auf ein Blatt passt.
Fachlich unterscheidet man zwei Richtungen. Die Ahnentafel – die Form dieser Vorlage – geht von einer Person aus und zeigt nach oben die Vorfahren: Eltern, Großeltern, Urgroßeltern. Die Nachkommentafel läuft umgekehrt: Sie startet bei einem Vorfahren und zeigt nach unten alle Kinder, Enkel und Urenkel, oft mit deutlich mehr Kästchen pro Reihe, weil eine Person mehrere Kinder haben kann. Für ein Schul- oder Kita-Projekt über die eigene Familie ist die Ahnentafel die einfachere und platzsparendere Form.
Die Kästchenzahl pro Generation lässt sich leicht vorausrechnen: eine Generation zurück sind es 2 Personen (die Eltern), zwei Generationen 4 (Großeltern), drei Generationen 8 (Urgroßeltern). Diese Vorlage deckt die ersten beiden Stufen ab; wer weiter zurückgehen will, ergänzt oben eine weitere Reihe mit doppelt so vielen Kästchen wie in der Reihe darunter und zieht die Verbindungslinien entsprechend nach.
Pro Kästchen reichen für den Einstieg drei Angaben: vollständiger Name, Geburtsjahr und Geburtsort. Wer tiefer einsteigen möchte, ergänzt Sterbejahr, Beruf oder ein kleines Foto. Wichtig ist, die Angaben konsequent an derselben Stelle im Kästchen zu platzieren – etwa Name oben, Jahr unten –, damit der Baum bei vielen Personen übersichtlich bleibt.
Als Schulprojekt eignet sich der Stammbaum gut zum Thema Familienforschung: Kinder befragen Eltern und Großeltern nach Namen, Geburtsorten und kleinen Geschichten und tragen die Antworten selbst ein. Das verbindet den Unterricht mit einem echten Gespräch in der Familie – oft kommen dabei Details zum Vorschein, die vorher niemand im Haushalt kannte.
Ein Punkt, den viele beim Ausfüllen übersehen: lebende Verwandte entscheiden selbst, welche Daten über sie weitergegeben werden. Für ein Kita- oder Schulprojekt reicht in der Regel der Vorname plus Geburtsjahr; genaue Adressen, volle Geburtsdaten oder Fotos ohne Zustimmung gehören nicht auf ein Poster, das im Klassenzimmer hängt oder das Personen außerhalb des eigenen Haushalts sehen könnten.