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Haushalt & Planer

Putzplan & Reinigungsplan – kostenlose Vorlage für WG & Familie

Mit der kostenlosen Putzplan-Vorlage teilst du Reinigungsaufgaben klar und fair auf – ob WG, Familie oder Büro. Aufgaben nach Häufigkeit sortiert, feste Zuständigkeiten, sofort als PDF nutzbar.

Zuletzt geprüft: · ca. 880 Suchanfragen/Monat

Putzplan & Reinigungsplan – das Wichtigste in Kürze

Ein guter Putzplan (auch Reinigungsplan) beantwortet drei Fragen: Was ist zu tun, wer macht es und wie oft? Genau das leistet diese Vorlage. Du sortierst alle Aufgaben nach Häufigkeittäglich, wöchentlich oder monatlich – und weist jede Aufgabe einer Person zu. So sieht jeder auf einen Blick, was ansteht, und nichts bleibt liegen.

Gerade in der WG entstehen die meisten Reibereien nicht aus bösem Willen, sondern aus unklaren Absprachen und unterschiedlichen Sauberkeitsvorstellungen. Ein schriftlicher Putzplan macht Verantwortlichkeiten sichtbar und ersetzt das „Ich dachte, du machst das“. Ein fester Plan mit Rotation sorgt für spürbar mehr Fairness.

Für Familien und Haushalte gilt dasselbe Prinzip in entspannterer Form: Kinder übernehmen altersgerechte Aufgaben, die Wochenroutine wird planbar. Die Rotation – der wöchentliche Wechsel der Zuständigkeiten – verhindert, dass immer dieselbe Person die unbeliebten Aufgaben wie Bad oder Küche übernimmt.

Im gewerblichen Bereich ist ein Hygiene-Reinigungsplan dagegen Pflicht: In Gastronomie und Lebensmittelbetrieben verlangt das HACCP-Eigenkontrollkonzept (EU-VO 852/2004) zusammen mit § 4 LMHV eine lückenlose Dokumentation, wer welche Fläche mit welchem Mittel in welchem Intervall reinigt und abzeichnet.

Zahlen & Fakten · Haushalt & Planer

13 Std.
wenden Frauen pro Woche für Hausarbeit auf – Männer nur 6,5 Stunden.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Zeitverwendungserhebung (2024)
54 %
der Frauen erledigen den Haushalt allein oder überwiegend selbst.
Quelle: Bertelsmann Stiftung (2025)
12,9 %
der kontrollierten Lebensmittelbetriebe wurden beanstandet – häufig wegen Betriebshygiene.
Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) (2019)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Aufgaben nach Häufigkeit sortieren

    Liste alle Tätigkeiten auf und ordne sie täglich (Küche, Müll), wöchentlich (Bad, Staubsaugen, Böden) oder monatlich (Fenster, Kühlschrank, Entkalken) zu.

  2. 02

    Aufwand fair verteilen

    Nicht jede Aufgabe kostet gleich viel Zeit – gleiche die Last aus, statt nur die Anzahl der Aufgaben zu zählen. Trage die Zuständigkeit pro Zeile ein.

  3. 03

    Rotation festlegen

    Bestimme einen wöchentlichen oder monatlichen Wechsel, damit unbeliebte Aufgaben reihum gehen. So bleibt der Plan auf Dauer akzeptiert.

  4. 04

    Aufhängen & abhaken

    Druck den Plan sichtbar aus (Küche/Flur) und lass jede erledigte Aufgabe mit Datum abzeichnen – das schafft Verbindlichkeit.

Ausgefüllte Putzplan-Vorlage für die WG mit Aufgaben, Zuständigkeiten und Häufigkeit
Ausgefüllte Putzplan-Vorlage für die WG mit Aufgaben, Zuständigkeiten und Häufigkeit

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen fairen Putzplan für die WG?

Aufgaben nach Häufigkeit gliedern, den tatsächlichen Zeitaufwand berücksichtigen und die Zuständigkeiten wöchentlich rotieren lassen – dann fühlt sich niemand benachteiligt.

Was gehört in einen Putzplan?

Mindestens Aufgabe, zuständige Person, Häufigkeit und ein Feld zum Abhaken („Erledigt am“). Für den Kopf: Haushalt/WG, Woche bzw. Monat und wer den Plan erstellt hat.

Welche Aufgaben sind täglich, wöchentlich oder monatlich?

Täglich: Küche, Spüle, Müll. Wöchentlich: Bad, Böden, Staubsaugen, Wäsche. Monatlich: Fenster, Kühlschrank, Entkalken, Backofen.

Ist ein Reinigungsplan in der Gastronomie Pflicht?

Ja. Jeder Lebensmittelbetrieb braucht nach EU-VO 852/2004 und § 4 LMHV ein dokumentiertes HACCP-Hygienekonzept mit Reinigungsplan – inklusive Mittel, Konzentration, Einwirkzeit und Abzeichnung.

Reduziert ein schriftlicher Putzplan wirklich Streit?

Ja. Klare, sichtbare Zuständigkeiten nehmen Absprachen die Grauzone und verhindern Vorwürfe – der häufigste Auslöser für WG-Konflikte.