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Gesundheit & Pflege

Medikamentenplan – kostenlose Vorlage zum Ausdrucken (Medikationsplan)

Leerer Medikamentenplan zum Online-Ausfüllen oder blanko Ausdrucken: alle Medikamente mit Wirkstoff, Stärke und Einnahmezeiten morgens, mittags, abends und nachts – als PDF und Excel, kostenlos.

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Medikamentenplan – das Wichtigste in Kürze

Ein Medikamentenplan (auch Medikationsplan genannt) listet alle Arzneimittel auf, die Sie regelmäßig einnehmen – mit Wirkstoff, Stärke und der genauen Dosierung zu den Zeiten morgens, mittags, abends und nachts. Er orientiert sich am bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP), den Ärztinnen, Ärzte und Apotheken seit 2016 in standardisierter Form ausstellen, damit die gesamte Medikation auf einen Blick übersichtlich und patientenverständlich bleibt.

Auf einen Medikationsplan besteht ein gesetzlicher Anspruch: Nach § 31a SGB V kann jede versicherte Person einen bundeseinheitlichen Medikationsplan verlangen, die gleichzeitig mindestens drei ärztlich verordnete, systemisch wirkende Arzneimittel über einen Zeitraum von voraussichtlich mindestens 28 Tagen anwendet. Diese Vorlage ersetzt den offiziellen BMP nicht, hilft Ihnen aber, den Überblick zu behalten oder eine Übersicht für das nächste Arztgespräch vorzubereiten.

Je mehr Präparate zusammenkommen (Polypharmazie), desto größer ist das Risiko für Wechselwirkungen, Doppelverordnungen und Nebenwirkungen. Nehmen Sie den ausgefüllten Plan deshalb zu jedem Termin bei Arzt oder Apotheke mit – so lassen sich Wechselwirkungen frühzeitig erkennen und die Dosierung gemeinsam prüfen.

Tragen Sie jedes Medikament mit Wirkstoff, Stärke und Einheit (z. B. Tablette, Tropfen, Hub) ein und notieren Sie in den Spalten morgens / mittags / abends / nachts, wie viel Sie jeweils einnehmen. In der Spalte Hinweise vermerken Sie Besonderheiten wie „zu den Mahlzeiten“ oder „nur bei Bedarf“. Auch frei verkäufliche Mittel (Selbstmedikation) gehören dazu. Für beste Lesbarkeit im Querformat ausdrucken und bei jeder Änderung aktualisieren.

Zahlen & Fakten · Gesundheit & Pflege

42 %
der über 65-Jährigen in Deutschland nehmen fünf oder mehr Wirkstoffe gleichzeitig ein (Polypharmazie); ab 85 Jahren rund 50 %.
Quelle: Thürmann et al., Arzneimitteltherapie (AOK-Verordnungsdaten) (2018)
18 Mio.
gesetzlich Versicherte in Deutschland sind von Polypharmazie betroffen – etwa jede vierte Person.
Quelle: BARMER Arzneimittelreport (2022)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Kopf ausfüllen

    Name, Geburtsdatum, Erstellungsdatum sowie behandelnde Ärztin/Arzt bzw. Praxis eintragen.

  2. 02

    Medikamente eintragen

    Pro Zeile ein Medikament mit Wirkstoff, Stärke und Einheit (z. B. Tablette, Tropfen) notieren.

  3. 03

    Einnahmezeiten festlegen

    In den Spalten morgens, mittags, abends und nachts die jeweilige Menge eintragen und unter Hinweise Besonderheiten ergänzen.

  4. 04

    Speichern oder drucken

    Als PDF oder Excel herunterladen oder leer ausdrucken – zu Arzt und Apotheke mitnehmen und aktuell halten.

Leere Medikamentenplan-Vorlage zum Ausdrucken – Medikationsplan mit Wirkstoff, Stärke, Einheit und Einnahmezeiten morgens, mittags, abends, nachts
Leere Medikamentenplan-Vorlage zum Ausdrucken – Medikationsplan mit Wirkstoff, Stärke, Einheit und Einnahmezeiten morgens, mittags, abends, nachts

Häufige Fragen

Ist die Medikamentenplan-Vorlage kostenlos?

Ja, das Ausfüllen, Ausdrucken und Herunterladen als PDF oder Excel ist komplett gratis – ohne Anmeldung.

Ersetzt diese Vorlage den offiziellen Medikationsplan (BMP)?

Nein. Den bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) stellt Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt oder die Apotheke aus. Diese Vorlage ist eine private Übersicht für den Alltag und zur Vorbereitung auf das Arztgespräch.

Wer hat Anspruch auf einen Medikationsplan?

Nach § 31a SGB V jede gesetzlich versicherte Person, die dauerhaft mindestens drei ärztlich verordnete, systemisch wirkende Arzneimittel einnimmt (voraussichtlich für mindestens 28 Tage). Fragen Sie in der Praxis oder Apotheke danach.

Wie trage ich die Dosierung ein?

In die Spalten morgens, mittags, abends und nachts die jeweilige Menge (z. B. 1, ½ oder 2) und unter „Einheit“ die Form (Tablette, Tropfen, Hub). Zusätze wie „zu den Mahlzeiten“ kommen in die Spalte Hinweise.

Gehören auch rezeptfreie Medikamente auf den Plan?

Ja. Auch frei verkäufliche Mittel (Selbstmedikation) und Nahrungsergänzungsmittel sollten Sie aufführen, weil auch sie Wechselwirkungen auslösen können.