Masken-Vorlage zum Ausdrucken & Ausschneiden – das Wichtigste in Kürze
Ob Fasching, Karneval oder Maskenball – die klassische Augenmaske in venezianischer Form gehört zu den ältesten Verkleidungs-Requisiten überhaupt: Sie verändert das Gesicht, ohne es komplett zu verdecken, und lässt Mimik und Sprechen frei. Unsere Vorlage liefert diese symmetrische Grundform mit zwei bereits ausgesparten Augenlöchern zum Ausschneiden, Anmalen und Verzieren.
Wichtig bei der Größe: Der cm-Regler stellt vor allem die Breite der Maske ein, die dieser Zahl recht nahekommt. Dass sie dabei deutlich niedriger als breit ausfällt, liegt an der Form selbst – die venezianische Augenmaske ist von Natur aus flach geschnitten, das ist keine Ungenauigkeit der Vorlage. Geh mit dem Regler nicht bis an die größte Einstellung (24 cm), weil die Vorlage dort über den Blattrand hinausragt, und prüfe den Ausdruck sicherheitshalber trotzdem direkt am Gesicht.
Damit die Maske wirklich passt, zählt vor allem der Augenabstand: Miss mit einem Lineal die Distanz von Pupillenmitte zu Pupillenmitte der Person, die die Maske tragen soll – bei Erwachsenen meist 58–65 mm, bei Kindern deutlich weniger, oft nur 45–52 mm. Verlass dich dabei nicht auf die eingestellte Zentimeter-Zahl allein: Halte den Ausdruck vor dem endgültigen Ausschneiden ans Gesicht und vergleiche die Lage der Augenlöcher direkt, statt der cm-Angabe blind zu vertrauen.
Sicherheitshinweis für kleine Kinder: Eine feste Augenmaske schränkt das seitliche Sichtfeld ein – gerade jüngere Kinder sollten sie deshalb nur unter Aufsicht tragen, besonders beim Treppensteigen oder im Straßenverkehr während eines Umzugs. Bei Kleinkindern unter etwa 3 Jahren ist von einer festsitzenden Maske vor dem Gesicht generell abzuraten; eine aufgemalte Schminke oder eine Maske am Stiel, die man selbst hält und jederzeit wegnehmen kann, ist die sicherere Alternative. Achte außerdem darauf, dass Mund und Nase frei bleiben und das Kind ungehindert atmen kann.
Zum Befestigen gibt es zwei bewährte Wege: ein Gummiband durch zwei seitlich gestanzte Löcher für die klassische, freihändige Maske, oder ein Holzstab bzw. Schaschlikspieß, den du von hinten ankleben und einfach vor das Gesicht halten kannst. Die Stiel-Variante ist die sicherere Wahl für kleinere Kinder, weil sie sich jederzeit selbst wegnehmen lässt und keinen Druck auf Ohren oder Hinterkopf ausübt.
Unsere Vorlage ist eine klassische Augenmaske, die nur den oberen Gesichtsbereich bedeckt – das Gegenstück dazu ist die Tierkopf-Maske, die das ganze Gesicht oder den Kopf umschließt. Tierkopf-Masken wirken aufwendiger, schränken Sicht und Atmung aber stärker ein und sind für kleine Kinder weniger geeignet als die offene Augenmaske, die Mund, Nase und einen Großteil des Gesichtsfelds frei lässt.