Herz-Vorlage zum Ausdrucken: symmetrisch falten und ausschneiden – das Wichtigste in Kürze
Ein Herz wird nur dann wirklich symmetrisch, wenn du es im Faltschnitt schneidest, nicht freihändig in einem Zug: Papier mittig falten, nur die halbe Herzform von der Faltkante aus zeichnen oder die halbierte Vorlage aufkleben, dann schneiden und aufklappen. Diese Vorlage ist exakt links-rechts gespiegelt – du kannst sie also entweder komplett ausschneiden oder für den Faltschnitt zusätzlich mittig knicken, um die Technik einzuüben, bevor du freihändig faltest.
Das Herz ist das Kernmotiv für Valentinstag und Muttertag – als Anhänger an einem Geschenk, als Fensterbild in der Woche davor oder als Grundform für eine selbstgeschriebene Karte. Für ein Kartenfront-Herz genügt eine Größe von 6–9 cm mittig auf gefaltetem Tonkarton; für ein freistehendes Geschenklabel reichen 4 cm.
Für eine Girlande schneidest du 10 bis 15 Herzen in 8–12 cm, stanzt oben je zwei kleine Löcher und fädelst Bäckergarn durch beide – oder klebst die Herzen einfach im Abstand von etwa 8 cm auf ein gespanntes Garn. Zwei abwechselnde Papierfarben wirken hochwertiger als eine einzelne Farbe, und weil die Vorlage symmetrisch ist, hängen alle Herzen exakt gleich, sobald du sie im Faltschnitt schneidest.
Brauchst du viele gleich große Herzen auf einmal, schneide die Kontur einmal als feste Schablone aus Karton und lege sie auf vier bis sechs gestapelte Blätter – ein Schnitt entlang der Kontur ergibt dann gleich das ganze Set; im Druckdialog lohnt sich vorab „Tatsächliche Größe“ statt Seitenanpassung, sonst driften die Maße der Schablone auseinander.
Auf Filz oder Stoff übertragen wird die Kontur zur Nähschablone: Papier auf den Stoff stecken, mit Schneiderkreide nachfahren und entlang der Linie schneiden – zwei gleiche Lagen ergeben ein wattiertes Stoffherz zum Zunähen und Befüllen.
Für Anhänger und Girlanden reicht farbiges Tonpapier, für Fensterbilder ist etwas festerer Fotokarton stabiler, weil er beim Aufkleben an der Scheibe nicht wellt.